schattenrand-transp.png

Nein-Sagen ist nicht schwer!

Mentees der Frauen Union lernen Zeit- und Selbstmanagement

Mentees der Frauen Union lernen Zeit- und SelbstmanagementUnter dem Motto „Entspannt(er) in Beruf und Alltag - Zeit- und Selbstmanagement für Frauen“ stand der Vortrag, zu dem die Frauenunion Niederbayern im Rahmen des Mentoring-Programmes ins Cafe Bellini Vilshofen eingeladen hatte. „Die Frauen-Union hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Frauen für die aktive Politik zu gewinnen. Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen braucht die Politik auch die Kompetenz und Erfahrung von Frauen. Das Mentoring-Programm trägt dazu bei, dass sich die Damen persönlich wie fachlich weiter entwickeln und selbstsicher im politischen Ehrenamt aktiv werden“, erläutert die Organisatorin Diana Käding.

Familie, Beruf, Ehrenamt: Frauen müssen häufig viele verschiedene Aufgaben unter einen Hut bringen. Das weiß auch Gabriele Zacher, Leiterin des Service-Zentrums Frauen – Bildung und Beruf, die zum Thema Zeit- und Selbstmanagement referierte. Anschaulich gab sie Anregungen und Impulse wie Frauen ihre „Zeitdiebe“ erkennen, um so ihre Zeit besser planen und nutzen zu können. Als weitere hilfreiche Strategie empfahl sie den Teilnehmerinnen: „Nein zu sagen“. Frauen fällt es häufig schwer eine Bitte auszuschlagen, um kein schlechtes Gewissen dem Gegenüber zu haben. Aber, Frau kann das Nein-Sagen lernen, um damit ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und mit ihren eigenen Kräften zu haushalten, so die Referentin. Grundlegend wichtig ist: „Zeit lässt sich nicht managen, wir können nur uns und den Umgang mit der Zeit managen. Zeitmanagement ist nichts anderes, als zu lernen, seine Aufgaben mit einer sinnvollen und effektiven Zeitplanung zu strukturieren, um diese nach Prioritäten zu erledigen“.

Nach dem Vortrag informierten sich die Mentees noch über das Beratungsangebot des Service-Zentrums Frauen – Bildung und Beruf. Es begleitet, berät und unterstützt zu allen Fragen der beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung, Karriereplanung, Existenzgründung, Weiterbildung, sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, berichtete die Leiterin Gabriele Zacher. Der Beratungsservice ist kostenfrei, da das Service-Zentrum durch den Europäischen Sozialfonds, ESF in Bayern und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wird.

Da es immer wieder unter den Mentees Damen gibt, die sich mit dem Gedanken der Selbständigkeit beschäftigen, war der Abend für einige doppelt interessant, so die Organisatorin Diana Käding.

 

Auf dem Bild v.l.n.r.: Diana Käding, Ilse Haseder, Gisela Guggemoos, Silvia Diewald, Susanne Binder, Karin Ochsenbauer-Voutselas und Gabriele Zacher. Foto: Käding

 

Besuch von Dr. Christine Hagen, Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und MännernDie Leiterin der Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Dr. Christine Hagen, hat die Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf besucht, um die Projektleiterinnen und ihre Tätigkeit vor Ort kennen zu lernen. Die Beraterinnen freuten sich über den Besuch aus dem Ministerium. Dr. Christine Hagen war von der Tätigkeit und der guten Netzwerkarbeit der beiden Beraterinnen beeindruckt. Bei einem persönlichen Gespräch wurden bereits wegweisende Informationen über die nächste Förderperiode gegeben.

Herzlichen Dank für den netten Austausch!

Die Veranstaltungsreihe „Einblicke in Firmen und Institutionen“ führte im Mai ins Klinikum Passau. Neben zahlreichen Damen nahmen Vertreter der Agentur für Arbeit und der Jobcenter, sowie Gabriele Zacher und Alexandra Horsch von der Beratungsstelle für Frauen teil.

Das Schwerpunktkrankenhaus verfügt über 656 Betten und beschäftigt ca. 1.700 Mitarbeiter. Als zweitgrößter Arbeitgeber der Region wird es als Eigenbetrieb der Stadt Passau geführt. Neben der Vollzeittätigkeit sind diverse Teilzeitbeschäftigungsmodelle in sämtlichen Abteilungen möglich. Werner Fürst aus der Personalabteilung vermittelte Wissenswertes rund um das Klinikum und erläuterte aktuell offene Stellen und das Bewerbungsverfahren. Mehrfach ermutigte er die Teilnehmerinnen zur Initiativbewerbung.

Anschließend führte Stationsleiter Florian Wirthensohn durch die Komfortstation und erklärte den Teilnehmerinnen die Palliativstation. Eine Führung durch die Großküche durch den stellvertretenden Küchenleiter Siegfried Feldmeier rundete den interessanten Vormittag ab.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Einzelgesprächen der Beratungsstelle. Gerne stellen wir Ihnen einen persönlichen Kontakt zu den Personalverantwortlichen her.

Am 13. Februar 2014 fand ein Fach- und Pressegespräch mit zwei engagierten Passauer Politikerinnen in die Räume der Beratungsstelle statt. Gemeinsam mit der OB-Kandidatin Rosemarie Weber und Stadträtin Evi Buhmann diskutierten wir Themen wie "Frauen übernehmen Verantwortung in Beruf, Führung und Politik".

An jedem dritten Dienstag im Monat in der IHK in Passau

Die IHK Niederbayern führt in Zusammenarbeit mit dem Verein "Perspektiven für Frauen - Bildung & Beruf e. V." monatlich einen Beratertag speziell für Frauen durch. Viele Frauen suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive oder wollen ihre beruflichen Chancen erweitern. Erfahrene Beraterinnen kennen die besonderne Lebensumstände der Frauen, wissen um Ihre spezifischen Probleme und können daher in Einzelgesprächen gezielte Hilfestellung leisten.

Die Beratung deckt die Bereiche Beruf und Bildung ab und orientiert sich an den persönlichen Voraussetzungen und Wünschen der Frauen. Hilfe geleistet wird bei allen Fragen rund um die Selbständigkeit und berufliche Weiterentwicklung, wie zum Beispiel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie berufliche Orientierungswege. Die Beratung ist kostenlos.

Die nächsten Termine sind Dienstag, 24.06.2014 und 15.07.2014.

Die Beratungen finden in der Geschäftsstelle der IHK Niederbayern, Nibelungenstraße 15, 94032 Passau statt.

Terminvereinbarungen für ein Beratungsgespräch unter Telefon: 0851 9661367 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder hier.

Kürzlich öffnete die my muesli GmbH in Passau, Sailerwöhr 16, ihre Türen,
um Frauen aus der Region „Einblicke“ in die berufliche Praxis zu ermöglichen.
Eva Winter, Leitung Kundenservice und Head of Happiness informierte über
die verschiedenen Tätigkeitsfelder, Anforderungen und die Firmenphilosophie
des Unternehmens. Da das Unternehmen weiterhin auf Expansionskurs ist,
werden neue Mitarbeiter/innen laufend gesucht. Aktuell wurde das Passauer
Vorzeige-Unternehmen mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet.

 

 

 

Die Frauen konnten vor Ort direkt mit den Personalverantwortlichen ins Gespräch kommen, erhielten einen ersten Eindruck vom Produktionsablauf und konnten die verschiedensten Müslisorten gleich selbst testen.

Vielen Dank für den informativen Vormittag!

Am 25. April war es wieder so weit, in der Region Passau fand der alljährliche Girls‘ Day statt.
Er dient Mädchen und junge Frauen dazu, in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufsfelder hinein zu schnuppern. Es waren wieder über 300 Mädchen beteiligt.

Bis heute zählen Berufe wie Elektriker, Industriemechaniker, Schreiner, technischer Zeichner oder Ingenieur zu den typisch männlichen Berufen, nur wenige Frauen lassen sich nach ihrem Schulabschluss in diese Richtung ausbilden. Doch woran liegt das? Es fehlt der Einblick in diese Aufgabenfelder, kaum ein Mädchen denkt deshalb über einen technischen oder handwerklichen Beruf nach.

Dem will der jährlich statt findende Girls‘ Day entgegen wirken. An diesem Tag erhalten Schülerinnen ab der fünften Klasse die Möglichkeit, die Arbeitswelt kennenzulernen und Kontakte zu weiblichen Vorbildern in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik zu knüpfen. Das ist wichtig, um in den Mädchen das Interesse an mädchenuntypischen Berufen zu wecken. Der regionale Arbeitskreis Girls´Day in Passau – initiiert vom Verein Perspektiven für Frauen - Bildung & Beruf e. V. – engagierte sich deshalb auch heuer dafür, den Mädchen-Zukunftstag vorzubereiten und die Angebote vor Ort zu koordinieren.

Mitglieder und Ansprechpartner des diesjährigen Arbeitskreises für die Region Passau sind:
Agentur für Arbeit Passau (Karin Koschorreck-Stemplinger), Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf (Alexandra Horsch und Gabriele Zacher) DGB Region Donau Wald (Markus Zaglmann), Gleichstellungsstelle Stadt Passau (Herbert Vogl), Gleichstellungsstelle Landkreis Passau (Melanie Wagner), Industrie- und Handelskammer für Niederbayern (Gisela Schallmoser, Matthias Berger), Arbeitskreis Schule & Wirtschaft (Heinz Fuchs), Universität Passau (Claudia Krell), Wirtschaftsforum der Region Passau Regionalmanagement (Dr. Maria Diekmann).

 

Girlsday HWK

Mädchen beim Girlsday in der HWK

Unser Dank geht auch an Bianca Kantmann für die Organisation und Begleitung der Mädchen in der Handwerkskammer.

 

Das Bild, welches in der HWK Niederbayern/Oberpfalz entstanden ist, zeigt eine Gruppe Mädchen zusammen mit Bianca Kantmann und Alexandra Horsch.

Herr Labermeier vom Bereich Metall erklärt den Mädchen den Umgang mit den Maschinen.

Einblicke in den Haslinger HofDie Veranstaltungsreihe „Einblicke in Firmen und Institutionen“ führte am Donnerstag, 11. April, nach Kirchham in den Haslinger Hof. Rudi Schubert, Bereichsleiter Service, und Karl-Heinz Haslinger-Kandlbinder, Bereichsleiter Lebensmittel, stellten Betrieb und Arbeitsmöglichkeiten vor. Sie erzählten die Geschichte des Haslinger Hofs von 1474 bis jetzt und charakterisierten den Haslinger Hof so, wie er heute ist. Hotel und Wellness, Gastronomie und Unterhaltung, Veranstaltungen, Schau´n, Bummeln und Spaß und Verwaltung mit Organisation gehören zu den vielseitigen Arbeitszweigen im Hof. Großen Wert legt das Unternehmen bei der Wahl seiner Arbeitskräfte und Auszubildenden auf Menschlichkeit und Integration in die Betriebsfamilie.



Den nächsten Einblick gewährt uns das junge, aufstrebende Passauer Unternehmen mymuesli, der erste Anbieter der Welt für individuelles Bio-Müsli am 20. Juni 13 von 9:30 – 11:00 Uhr. Treffpunkt ist die mymuesli GmbH in Sailerwöhr 16 in Passau. Wir bitten um Anmeldung unter Tel. 0851 9661367 oder hier.

Alexandra Horsch wurde im März 2013 von der IHK Niederbayern zu den Themenbereichen Frauen, Familie und Beruf, (Teil-)Selbstständigkeit und berufliche Weiterbildung interviewt.

So wird im Seniorenheim St. Josef gearbeitet

"Einblicke in Firmen und Unternehmen" heißt die neue Veranstaltungsreihe der vom EU-Sozialfonds geförderten "Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf" in Passau, die zusammen mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter zum zweiten Mal stattfand. Diesmal führte sie in das Seniorenhem St. Josef in Hauzenberg. Die Aktionsreihe ermöglicht es den Teilnehmerinnen, sich über aktuelle Berufsbilder, Tätigkeiten und die dafür erfolderlichen Qualifikationen sowie über die Perspektiven zu informieren.
Franz Hackl (links), Leiter der Wohn- und Pflegegemeinschaft, stellte das breite Dienstleistungsangebot der Einrichtung und die vielfältigen Tätigkeitsbereiche in der Pflege vor. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei für die Beschäftigten kein Thema. Bei der Dienstplangestaltung werde die familiäre Situation berücksichtigt. Das Seniorenheim wurde 2011 als bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen deutschlandweit mit dem ersten Platz dekoriert. Bei einer Hausbesichtigung gewannen die Besucher vielfältige Einblicke in die Pflegeeinrichtung. Im Haus gibt es auch eine kleine Schreinerei, in der Senioren Holzspielzeug herstellen können. Gabriele Zacher hat die Reihe mit Alexandra Horsch initiiert.
(Text: tw, PNP vom 11.02.13)

Auftakt-Veranstaltung der Einblicke-Reihe an der Uni

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Einblicke in Firmen und Institutionen” bot die Beratungsstelle für Frauen - Bildung und Beruf in Kooperation mit der Arbeitsagentur Passau und den Jobcentern der Stadt Passau und des Landkreises Passau am 29.11.2012 die Möglichkeit, sich über "Die Universität Passau als Arbeitgeberin" zu informieren. Der Leiter der Personalbteilung, Klaus Hammer-Behringer stellte Tätigkeitsbereiche, Einstiegswege und Anforderungen anhand von Beispielen vor und stand den Frauen für Fragen zur Verfügung, ebenso wie auch Claudia Krell vom Frauenbüro und Eva Maria Schlattl, Gleichstellungsbeauftragte für den nicht-wissenschaftlichen Bereich.
Vielen Dank an die Universität Passau für diese Möglichkeit und die gelungene Veranstaltung!

 

Den nächsten Termin “Einblicke in Firmen und Institutionen” finden Sie hier.

Die Veranstaltung "Chefin werden - Chefin sein. Frauen als Start-up-Unternehmerinnen" fand Anfang Juli in der Universität Passau statt. Die Referentin Dr. Katja von der Bey von der WeiberWirtschaft eG in Berlin hielt einen bemerkenswerten Vortrag. Bei der nachfolgenden Podiumsdiskussion zusammen mit Gabriele Zacher und Alexandra Horsch konnten noch viele Fragen fachkundig beantwortet werden. Herzlichen Dank für die Einladung und für die tolle Organisation an das Team des GenderCafés der Uni Passau.

Sich nicht immer auf die selben "mädchentypischen" Berufe zu versteifen, sonder auch einmal die Chance haben, in den ein oder anderen Berufszweig hineinzuschnuppern, der nicht typisch für Frauen und Mädchen ist - diese Möglichkeit nutzen viele Mädchen am 26. April 2012.
Der Girls Day ist dazu da, dass sich die jungen Mädchen über ihre ausgewählten Berufe informieren können und erste Praxiserfahrung mitnehmen können.
Wieviel Spaß die Mädchen beim Erforschen der verschiedenen Berufsgruppen hatten, zeigen auch die nachfolgenden Eindrücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Fotos: PNP, Krottenthaler, Rücker)

 

 

Vielen Dank an die Schirmherrin in der Region Passau, Dr. Andrea Bör, Kanzlerin der Universität Passau und an die zahlreichen Unternehmen und Institutionen, die sich wieder am Girls Day beteiligt haben!

 

 

 

(Foto: PNP, Krottenthaler)

 

 

 

 

17 Mädchen informierten sich im Rahmen des Girls’ Day bei der IHK Niederbayern über technische Berufe. Der Dozent Wolfgang Mauritz zeigte ihnen an den Technik-Ständen der IHK, wie Pneumatik funktioniert und in der Praxis eingesetzt wird. Eine zweite Gruppe war bei der IT-Abteilung der IHK zu Gast und erfuhr dort mehr über Netzwerktechnik, Datenbanken und den Beruf des Fachinformatikers.

(Text: Quelle IHK Passau)

 

 

(Foto: IHK Passau)

Auf Einladung vom IZR Pfarrkirchen besuchte Gabriele Zacher das Freitagsgespräch unter dem Motto "Vernetzung als Erfolgsstrategie". „Es geht nicht darum, was Sie wissen, sondern wen Sie kennen“, so die Referentin Gabriele Zacher, von der Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf. „Frauen geben sich untereinander seit jeher Tipps zu allen möglichen Lebensfragen. Warum sollen sie das nicht auch beruflich oder geschäftlich nutzen? Kontakte und Beziehungen fördern die berufliche, sowie die persönliche Entwicklung und öffnen Türen. Deshalb empfiehlt die überzeugte Netzwerkerin, dass Frauen ihr Wissen und ihre Erfahrung auch an andere Frauen weitergeben sollen! Netzwerken heißt nichts anderes, als Kontakte zu pflegen und Kontakte als eine persönliche Ressource für alle Lebenslagen zu begreifen. Netzwerken macht einfach Spaß und setzt neue Impulse."

MicroepsilonDas mittelständische Unternehmen Micro Epsilon in Ortenburg beteiligt sich schon jahrelang am Girls´ Day – dem Mädchenzukunftstag. Insgesamt 45 Schülerinnen nutzten die Chance, hinter die Kulissen des Betriebes zu blicken. Auf dem Programm standen neben einem Rundgang durch den Entwicklungs- und Fertigungsbereich auch Infos was Sensoren machen und wozu man sie in der Praxis braucht. Michael Schäufl, Marketingabteilung und Raimund Kapsreiter, Ausbildungsleiter stellten den Mädchen die Tätigkeiten und Berufe rund um die Sensortechnik vor, sie gaben aber auch Tipps für die Bewerbung zu einem Ausbildungsplatz oder für ein Schnupperpraktikum.

Die interessierten Schülerinnen durften aber auch selbst Hand anlegen und bekamen eine Lektion im Löten. Gabriele Zacher (von Perspektiven für Frauen – Bildung & Beruf e. V. Initiatoren des regionalen Girls´ Day Arbeitskreises) die sich vor Ort über den Ablauf des Mädchen – Zukunftstages informierte, meinte: „Die Werkzeuge und die Tätigkeit hat Ähnlichkeit mit dem Goldschmieden, wo man wie beim Aufbau einer kleinen Schaltung auch handwerkliche, kreative Tätigkeiten, Fingerfertigkeit, eine gute Konzentrationsfähigkeit, ein sehr gutes Auge und die Bereitschaft zu genauer, sorgfältiger Arbeit mitbringen muss“.Loeten

Franziska Kiendlbacher, Auszubildende in der Sensortechnik, berichtet dass Sie im letzten Jahr beim Girls´Day teilgenommen hat, und dabei der Wunsch gereift ist, einen technischen Beruf zu ergreifen.

Eines haben die Mädchen an diesem Tage gelernt: Ohne modernste Sensortechnik geht es nicht, die Teilnehmerinnen werden in Zukunft sicherlich vermehrt die Augen offen halten, in welchen Bereichen und Gegenständen überall Sensortechnik steckt.

Auf Grund der überaus positiven Resonanz ist bereits heute an eine Wiederholung des
Girls´ Day in 2012 gedacht, so Gabriele Zacher. Rechtzeitige Anmeldung und Beteiligung der Unternehmen und Einrichtungen ist daher erforderlich, denn in diesem Jahr waren die verfügbaren Plätze bereits wenige Tage nach Veröffentlichung vergeben.

PauliZum Jahresauftakt fand in den Räumen der Beratungsstelle ein Arbeitsgespräch mit der Vorsitzenden der "Unternehmerfrauen im Handwerk" in der Region Passau Gunda Pauli statt.

Aktuelle Termine wurden abgestimmt und interessante Informationen ausgetauscht. Ein Höhepunkt im Jahresprogramm 2011 der Unternehmerfrauen im Handwerk wird das Treffen aller Unternehmerfrauen im Handwerk aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz im Sommer in Passau sein.

Gunda Pauli zeigte sich erfreut über die kompetente und zielführende Arbeit in der Beratungsstelle.

Marita Schöttner hat Geographie und Volkskunde studiert. Dann kamen die Kinder, um die sich die 46-Jährige lange gekümmert hat. Und jetzt? Kommt sie dran. Sie möchte arbeiten, beruflich Fuß fassen. "Doch wie fange ich den Einstieg am besten an?", fragt sie sich. Deswegen ist Marita Schöttner gestern zur "Infobörse für Frauen" in die Räume der AOK gekommen. Dort konnte sie sich mit Frauen austauschen, die sich in ähnlicher Situation befinden oder schon einen Schritt weiter sind und sich viele Tipps von Profis holen.

Dazu gehören Gabriele Zacher und Alexandra Horsch ("Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf"). Als Vorsitzende von "peff" (Perspektiven für Frauen - Bildung & Beruf) haben sie die Infobörse unter dem Motto "Bausteine zum beruflichen Erfolg" zum zweiten Mal organisiert und werden es nächstes Jahr wieder tun, denn der Erfolg von rund 120 Besucherinnen gab ihnen auch heuer recht. Zwischen 30 und 55 Jahre alt waren die Interessentinnen im Schnitt, sie alle interessierten sich in erster Linie für folgende Schwerpunktthemen: Beruflicher Wiedereinstieg, Existenzgründung oder finanzielle Altersvorsorge. Die entsprechenden Informationen gab es an 12 Ständen wie der AOK als Gastgeber, der Argentur für Arbeit, der Handwerkskammer, IHK oder den Wirtschaftssenioren. Im Halbstundentakt gab es Referate zu den oben genannten Schwerpunktthemen.

Großes Interesse zeigten die Besucherinnen auch an der von Gabriele Zacher moderierten Diskussionsrunde, bei der Stadträtin Sissi Geyer und Mauela Biersack berichteten, wie Wiedereinstieg oder Selbständigkeit glücken können.

So fand Sissi Geyer, die gelernte Verwaltungsfachangestellte ist, nach 18 Jahren, in denen sie sich um Kinder und Haushalt kümmerte und sich viel ehrenamtlich engagierte, wieder eine Stelle in ihrem Beruf. Bei der Berufsrückkehr wurde sie von der "Beratungsstelle für Frauen" begleitet und auch immer wieder motiviert, nicht aufzugeben.

Manulea Biersack (36) berichtete, wie sie nach Arbeitslosigkeit und vergeblicher Stellensuche den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Die Zahntechnikermeisterin ist seit 2006 als Inhaberin eines Dentallabors erfolgreich.

Artikel der Passauer Neuen Presse am 26.10.2010 von Elke Zanner

Wir haben für Sie viele neue und interssante Links zusammengestellt.

Holen Sie sich vorab schon mal die nötigen Informationen und wir beraten Sie dann gerne individuell und ausführlich.

Sozialministerin Christine HaderthauerIm Rahmen der Auftaktveranstaltung "SIE - Bayerns Frauen" trafen wir die Sozialministerin Christine Haderthauer in der Sparkasse Passau. Diese Initiative - bei der SIE für stark, inspirierend und erfolgreich steht - wurde von der Ministerin ins Leben gerufen und startete in Niederbayern. Bei dieser Gelegenheit informierten wir die Ministerin über die Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf in Passau, Deggendorf und Rottal-Inn.

Wir führten viele Gespräche mit interessanten Frauen aus der Region und erweiterten so unser Netzwerk. Davon profitieren natürlich auch Sie in den Beratungsgesprächen!

Das neue weibliche Netzwerk

„Bausteine zum beruflichen Erfolg“ lautete das Motto der ersten Passauer Infobörse für Frauen, die gestern in der AOK stattgefunden hat. Höhepunkt der vom Verein „Perspektiven für Frauen - Bildung und Beruf“ organisierten Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion, an der auch Staatssekretär Markus Sackmann teilnahm.
Über „Zukunftsträchtige Berufe für Frauen in der Region“ diskutierten mit Sackmann stv. Landrätin Gerlinde Kaupa, Bürgermeister Anton Jungwirth, Arbeitsagentur-Chef Dr. Klaus Stein, IHK-Geschäftsführer Peter Möller sowie von der HWK Karl Hilkinger. Jutta Staudinger, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Deggendorf, moderierte.
„Beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben wir bereits einen großen Schritt getan“, so Sackmann, „aber Frauen haben immer noch mit Nachteilen auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen.“
Kaupa stellte fest: „In vielen handwerklichen Berufen werden Mädchen als die besten Absolventen geehrt. Aber warum geht es dann nicht weiter?“
Dass Frauen auf dem Passauer Arbeitsmarkt gar nicht schlecht dastehen, zeigte die Darstellung von Dr. Klaus Stein. Gerade weil die klassischen Frauenberufe etwa in der Pflege und auch im Handwerk Jobs seien, die krisenresistent seien.
Mit über 100 Gästen bei Vorträgen, Workshops und an den Info-Ständen zeigten sich die Organisatorinnen Alexandra Horsch und Gabriele Zacher „sehr zufrieden“. Wegen der guten Resonanz soll die Veranstaltung nächstes Jahr wiederholt werden. -

Artikel der Passauer Neuen Presse vom 26.10.09(lu)

Großer Andrang herrschte beim letzten Netzwerktreffen 1/4 vor 9 im Ruderhaus in Deggendorf. 38 Frauen folgten der Einladung zum Thema "Selbstständig in Teilzeit oder Nebenerwerb" . Am Rande der Veranstaltung führte Renate Mandl von der Deggendorfer Zeitung ein Interview mit Gabriele Zacher. Hier ein kurzer Auszug davon...

 

• Wirtschaftskrise und Existenzgründung: Passt das überhaupt zusammen?
Ja, denn viele Frauen haben gerade in der Wirtschaftskrise keine oder wenig berufliche Perspektiven. Vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen und zunehmender Kurzarbeit wählen viele Frauen den Weg in die Teilzeit-Selbständigkeit.

• Welche Berufszweige eignen sich besonders, um sich als Frau in Teilzeit oder im Nebenerwerb selbständig zu machen?
Nach wie vor die Dienstleistungsbereiche - ob Büro, Service, haushaltsnahe Dienstleistungen, auf dem Gesundheitssektor wie etwa in der Pflege oder im Wellness-Bereich. Auch Berufe, die im Zusammenhang mit EDV stehen, eignen sich gut.

• Welche besonderen Hürden haben Frauen dabei zu nehmen?
Vor allem finanzielle. Vielen Frauen ist nicht bewusst, dass es für Selbständige in Teilzeit keine Gründerzuschüsse gibt. Und wer aus der Arbeitslosigkeit startet, darf nicht mehr als 15 Stunden wöchentlich arbeiten, will er das Arbeitslosengeld nicht verlieren.

• Was sind die häufigsten Fehler?
Oft unterschätzen Frauen den Zeitaufwand, den eine Teilzeit-Selbständigkeit mit sich bringt. Ist der zeitliche Aufwand zu hoch, lässt sich das oft mit der Familie oder mit der festen Arbeitsstelle nicht vereinbaren. Frauen neigen auch dazu, die Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen, rödeln, ohne dass unterm Strich etwas bleibt. Frauen, die noch einen anderen Job haben, sollten auch darauf achten, ihrem Arbeitgeber keine Konkurrenz zu machen und ihn über die Selbständigkeit informieren. Ein weiterer Fehler, den Frauen häufig machen: Sie bereiten sich zu wenig vor, vergessen, dass etwa bei Bankgeschäften ein ausgearbeitetes Konzept vorzulegen ist...

 

Artikel aus der Niederbayerischen Wirtschaft Mai 2009

Anlässlich des Girlsdays bzw. des Aktionstags für Jungs am 23. April kam Markus Sackmann, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen nach Passau.

 

Er nutzte die Gelegenheit und traf sich mit Alexandra Horsch von der Beratungsstelle für Frauen – Bildung & Beruf.

 

Alexandra Horsch informierte ihn über die aktuellen Themen in der Beratungsstelle. „Zahlreiche Frauen nutzten bisher die kostenfreie Einzelberatung in Passau und in den Außenstellen Rottal-Inn und Deggendorf. Auf Grund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt, erkundigen sich viele nach Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung, Fördermöglichkeiten und holen sich Informationen rund um das Thema Existenzgründung,“ so Horsch. Er stellte die Wichtigkeit der Anlaufstelle für Frauen in Passau heraus und zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der Beraterinnen.

 

Spontan sagte der Staatssekretär zu, die Beratungsstelle für Frauen im Herbst erneut zu besuchen.

Unter diesem Motto stand das Treffen am 10. Dezember 08 zu dem der Verein "Perspektiven für Frauen - Bildung & Beruf e.V." zahlreiche Multiplikatoren eingeladen hatte.

"Wir sind zwar noch ein zartes Pflänzchen, aber wir haben uns die berufliche Förderung von Frauen aus allen Berufsgruppen als Ziel für unseren Verein gesteckt“, so die Vorsitzende von peff, Alexandra Horsch bei ihrem Eingangsstatement. "Wir verstehen uns als Verbündete von Frauen und Männern, von Institutionen und Unternehmen, die mit uns gemeinsam eine Gesellschaft gestalten wollen, in der Frauen und Männer gleiche Chancen haben."
Gabriele Zacher nutzte die Gelegenheit und stellte das vom Verein initiierte Projekt "Beratungsstelle für Frauen – Bildung & Beruf" vor.

Im Mittelpunkt stand an diesem Vormittag das Thema „Familienfreundlichkeit rechnet sich“, hierzu hatten die Initiatorinnen Ernie Egerer von der Brauerei Egerer in Großköllnbach eingeladen. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Frauenförderung, für Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und wurde mehrfach mit dem Bayerischen Frauenförderpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 für nachhaltiges Engagement. Man muss sich engagieren um die Betriebsfamilie am Laufen zu halten“, schildert Ernie Egerer. Sie nimmt in ihren Ausführungen Bezug zu einem Seminar von Anselm Grün „Wertschöpfung durch Wertschätzung“, wir verstehen darunter Verantwortung für das Unternehmen und für die Familie zu übernehmen.
Bei freiem Talk und adventlichen Köstlichkeiten blieb Platz für persönliche Gespräche mit Kooperations- und Netzwerkpartnern und einen angenehmen Ausklang des Vormittags. Musikalisch umrahmte die Unternehmerin Katja Holler mit Klängen auf der Harfe das Programm und die Gäste konnten die Bilderausstellung der Künstlerin Annette Niepoth in den neuen Räumen der Beratungsstelle bewundern.

Passau. Die einst traditionellen drei „Ks“ - Kinder, Küche, Kirche - sind heute für die Masse der Frauen passé: Ein Drittel der jungen Frauen will Karriere machen und 90 Prozent möchte Kinder, wie eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und der Frauenzeitschrift „Brigitte“ feststellte.
Eine neue „Beratungsstelle für Frauen - Bildung & Beruf" startet nun in Niederbayern, um Berufs-, Wiedereinsteigerinnen, Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen bei der Umsetzung ihrer Wünsche zu unterstützen: Erwachsenenbildnerin Gabriele Zacher und Diplomkauffrau Alexandra Horsch stehen den Frauen per Mail, Telefon oder persönlich zur Seite. Sie bieten die Grundberatung in Passau, Deggendorf und Pfarrkirchen an. Förderer ist der Europäische Sozialfonds und das Bayerische Frauenministerium.

Die PNP hat Mutter und Managerin Monika Kopra-Schäfer, Geschäftsführerin bei der Linhardt GmbH in Viechtach, gefragt, wie man Kinder und Karriere verbindet: „Selbstständigkeit und Organisationstalent gehören zu den wichtigsten Eigenschaften, um Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen.“ Die gebürtigen Finnin Kopra-Schäfer lebt heute mit ihrer Familie in Offenberg bei Metten im Landkreis Deggendorf.
(Das Interview lesen Sie bitte in nachstehendem PDF, einem Artikel aus der Passauer Neuen Presse vom 18. Oktober 2008)

 

Service-Zentrum Frauen –
Bildung & Beruf

Neue Rieser Straße 2 · D-94034 Passau
Telefon: 0851 9661367 · Fax: 9661369
E-Mail: kontakt [at] beratung-frauen.de

 

Sie erreichen uns:

Nur ein paar Schritte von der Schanzlbrücke stadtauswärts Richtung Ries;
Buslinien 5, 6, 7, K1, Haltestelle Eggendobl

zum Download als PDF-Datei

Flyer der Beratungsstelle

 
footer.png